Freiwillige Feuerwehr Föhrste


 

Navigation

   

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

HomeEinsatz2011-Großbrand Felix-Speer Sportanlage am 4. Juni 2011

Einsatzvideo


Alle Fotos von der Einsatzstelle Chronologisch geordnet
212 Fotos




Luftbilder von der Einsatzstelle

Fotoabum Marcus Schareina

Fotoabum Thomas Kasig

Fotoabum Ulrich Huck

Fotoabum Achim Marks

 

Einsatzbericht

Zum vermutlich größten Einsatz Ihrer Geschichte wurde die Ortsfeuerwehr FÖhrste am 04.06.2011 alarmiert.

Um 04:13 Uhr wurden die OF Föhrste über AE und Sirene sowie die OF Alfeld über AE alarmiert. Alarmmeldung war „Feuerschein im Bereich der Sportanlage“. Allen Kameraden aus Föhrste war klar, als Sie Ihre Häuser auf dem Weg zum Feuerwehrhaus verließen, dass es sich nicht nur um Feuerschein handelt, sonder über einen ausgedehnten Brand. Im gesamten Ort, und auch in Nachbarorten war das zerplatzen von Ethernitplatten sowie mehrere kleinere Detonationen zu hören.

Über dem Sportheim stand eine ca. 100 Meter hohe, dunkle Rauchsäule

Noch vor dem Abrücken wurde die Alarmstufe um 2 Stufe erhöht. Somit auch Einsatz für die 2. Schleife der OF Alfeld und den 4. Zug der Stadt Alfeld mit den Ortswehren Wispenstein, Imsen, Röllinghausen und Gerzen.

Schon auf der Anfahrt wurden neben den Fahrzeugen TLF 16 und DLK, die sowieso die Einsatzstelle anfahren, das LF16/12, das TLF 8W und der SW2000 angefordert.

Bevor wir die Lage an der Einsatzstelle beim Eintreffen beschreiben, noch einmal kurz die kalte Lage des Brandobjektes: Es handelt sich dabei um eine Sporthalle mit Sportheim, und angrenzendem Schützenhaus. Das Objekt liegt ca. 800 Meter außerhalb des Ortes und zu dem Objekt führt eine 50er Stichleitung mit einem Unterflurhydranten. Der Bau stammt aus den 70 er Jahren.

 

1.Lage 4:20 Uhr bei Eintreffen: Sportheim im Vollbrand ,aus dem gesamten Schützenhaus steigt  dicker schwarzer Rauch unter dem Dach hervor, minimale Rauchentwicklung im Bereich des Schornsteins der Sporthalle.

Erste getroffene Maßnahme: LF Föhrste Zugang verschaffen zur Sporthalle über Stahltür auf der Südseite und Vorbereitung eines Innenangriffes. TLF Alfeld Brandbekämpfung über Monitor direkt auf das Sportheim.

 

2. Lage ca.4:35 Uhr Schützenhaus durch gezündet. Rauchentwicklung im Bereich der Sporthalle stark Zugenommen .Laut Schützen befinden sich in einem Panzerschrank Munition und eine Sauerstoffflasche im Schießraum. Asbestplatten zerplatzen rings um das Gebäude.

Weitere Maßnahmen: Nachdem die Wasserversorgung durch den Zug zum LF Föhrste steht, Innenangriff in die Sporthalle aufgenommen. Rückmeldung von AT: Flammenwalzen rollen unter der Hallendecke. Anweisung von EL: Sofortiger Rückzug aus Gebäude. Keinen Innenangriff mehr versuchen. LF Föhrste speist Wenderohr der DLK Alfeld von der Westseite. Stellungswechsel der DLK erforderlich auf Grund der enormen Hitzestrahlung. Wasserversorgung zum TLF vor dem Sportheim steht vom Kiesteich. Dort Brandbekämpfung über mobilen Monitor. Erweiterung der Alarmstufe. Alarm für den 3. Zug der Stadt Alfeld. RTW zur Eigensicherung und DLK Gronau zur Unterstützung angefordert. ABC Zug zwecks Schadstoffmessung angefordert.1 Wenderohr, 2 Monitore, 3 B-Rohre und 2 C-Rohre im Einsatz.

 

3. Lage: Sporthallendach zündet durch. Gesamtes Objekt steht im Vollbrand.

Maßnahmen: DLK Gronau an Nordseite im Bereich des Schützenhauses eingesetzt. Zuerst Wasserversorgung über TLF8W Alfeld und TLF Dehnsen.

Dann Wasserversorgung durch 3. Zug. Messungen des ABC Zuges ergeben keine großen Schadstoffkonzentrationen. Eingesetzte Rohre wie vorhin zzgl. 1 Wenderohr DLK

 

4. Lage: Auf Grund der beginnenden Sonneneinstrahlung wird der Brandrauch nach unten gedrückt und zieht nun Richtung Süden. Zu Einsatzbeginn zog er Richtung Nord-West.

Maßnahmen: Alle eingesetzten Kräfte im Südbereich arbeiten unter Atemschutz. ELW wird auf die ehem. ISV verlegt. Verpflegung wird in der Landwirtschaftlichen Halle vorbereitet. Radiodurchsagen für den Bereich Wispenstein bis Winzenburg.

 

5. Lage: Brandintensität nimmt langsam ab Die ersten Rohre werden zurück genommen. Löschwasser gelangt über einen Graben in den Kiesteich. Schimmer auf ablaufendem Löschwasser.

Maßnahmen: Mit 2 Rundballen von einem ansässigen Landwirt wird der Graben aufgestaut. Im Bereich des Einlaufes in den Kiesteich wird eine Ölsperre errichtet. Ein Saugwagen wird bestellt und die untere Wasserbehörde informiert. ABC Zug nimmt Proben von dem ablaufenden Wasser.THW wird angefordert um an Brandnester im Inneren des Gebäudes zu kommen, da das Gebäude nicht zu betreten ist.

 

6. Lage: Nachdem öffnen der Dächer durch das THW werden die letzten Brandnester abgelöscht. Ein Herr  von der Unteren Wasserbehörde trifft an der Einsatzstelle ein und befindet alle getroffenen Maßnahmen für ausreichend und verlässt die Einsatzstelle wieder. Nach und nach werden die OF aus dem Einsatz herausgezogen, verpflegen noch einmal und rücken dann in die Standorte ein.

LF Föhrste bleibt bis 15:30 Uhr als Brandsicherheitswache vor Ort.

 

Eingesetzte Fahrzeuge: LF8/6, ELW, GW, TLF16/24, LF16/12,DLK23-12, Sw2000, GW-N, GW-G,ELW, TLF8W, TLF16, LF8/6, 9x TSF, DLK 23-12 Gronau, THW mit Bagger.  

Bei dem Einsatz waren 140 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und 8 Kameraden des THW´s im Einsatz.

 Außerdem waren an der Einsatzstelle der Stadtbrandmeister und sein Stellv., der Abschnittsleiter und sein Stellv., der Bürgermeister, das Ordnungsamt, 2 Streifenwagen der Polizei, der Bahnmanager und der Baubetriebshof. 

 

 
Einsatzübersicht
1985 - 2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011

 

 

Berichte aus der Alfelder Zeitung

 

 

 

 

 

Bericht Hildesheimer Zeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 21. Juni 2011

 Home    Kontakt    Kalender    Seitmap    Impessum 

© 2010  Freiwillige Feuerwehr Föhrste